Portofino

Der Küstenstreifen zwischen Monte di Portofino und Punta Manara, bewahrt
die antike Tradition alter Seestädte, die für ihre Gastfreundschaft bekannt sind.
Santa Margherita und Rapallo locken mit ihren Villen im Jugendstil und den kleinen Luxushäfen,
während Camogli für seine antike Seemannstradition und Zoagli für die Seidenfabriken bekannt sind.
Die beiden Fremdenverkehrs- und Einkaufszentren Chiavari und Sestri Levante,
bieten ihren Besuchern zahlreiche Attraktivitäten.
Darüber hinaus verzaubert die natürliche Schöhnheit der Umgebung seit Jahrhunderten viele Reisende.
Der Hafen “Portus Delphini”, bat zur Zeit des römischen Reiches an der Küste
entlang fahrenden Schiffen Schutz und wurde bereits von Plinius erwähnt.
Portofino gehörte einst zur Abtei von San Fruttuoso und war im Besitz der Mönche,
später wurde das Hafenstädtchen, Eigentum der Republik von Genua.
Das Städtchen verzauberte einst das reiche Bürgertum des 19. Jahrhunderts und später
vor allem Schriftsteller und Intellektuelle aus aller Welt.

"Die Yacht ... sie gleitet unweit der Felsen ... und hier... man entdeckt ganz plötzlich eine versteckte Bucht ... Einen kleinen Ort.
Portofino, es schlingt sich wie eine Mondsichel um dieses ruhige Becken... umgeben von einem Wald von starkem, frischen Grün...
Niemals habe ich Eindrücke empfunden, die sich mit denen vergleichen lassen, die ich beim Eintritt in diese kleine Bucht
durchlebt habe...", schrieb 1889 Guy de Maupassant, als er mit seiner Yacht „Bel Ami“ an jenem Ort anlegte,
den wenige Jahre später die internationale „High society“ zu ihrem Zweitwohnort, ernannte.
Noch heute tummeln sich am „Piazzetta“ stets berühmte und weniger berühmten Persönlichkeiten,
die von der Schönheit dieser Ecke Liguriens überwältigt sind.